Kongress

S-17 - Lifestyle integrated Functional Exercise (LiFE)

In den Alltag integrierte Übungen für die Bereiche Gleichgewicht, Kraft und körperliche Aktivität

Kurzbeschreibung

Grundlagenseminar (ohne Vorkenntnisse)
2 Unterrichtseinheiten / Fortbildungspunkte

Beschreibung

Das Lifestyle-integrated functional exercise (LiFE)-Programm integriert verschiedene Übungen in die täglichen Routinen und somit in den Alltag. Schwenk und seine Kollegen (2019) konnten zeigen, dass sich durch das Programm Gleichgewicht und körperliche Aktivität bei jüngeren Senioren verbessern. Aufgrund des demographischen Wandels besteht eine Notwendigkeit, einen gesunden Arbeitsalltag zu etablieren, sodass Arbeitnehmer*innen bis zum Eintritt fit und gesund arbeiten können (Sippli et al, 2021). Ein neues Ziel ist es, das LiFE-Konzept an den Arbeitsalltag (Work-LiFE) für Arbeitnehmer*innen ab 55 Jahren anzupassen und zu evaluieren. Anhand eines 5-Schritte-Framework wurde das bisherige LiFE-Konzept iterativ an da neue Arbeitssetting und die neue Zielgruppe angepasst. Hierfür wurde mit über 55-jährigen Arbeitnehmer*innen der Universität Konstanz, sowie mit Expert*innen aus den Bereichen Sportwissenschaft, Gesundheit am Arbeitsplatz (Prof. Dr. Voelter-Mahlknecht, Charité), Arbeitssicherheit (Prof. Dr. Ellegast, Dr. Britta Weber, IFA) und betriebliche Gesundheitsbranche (Herr Koch, Herr Bausch, Vilua Healthcare) Gespräche geführt, um die Bedürfnisse und Anforderungen an das Work-LiFE Programm zu evaluieren. Anhand eines Modifikationsplans wurde das bisherige LiFE-Konzept an das neue Setting und die neue Zielgruppe angepasst. Anschließend wurden 15 Arbeitnehmer*innen in eine derzeit laufenden Pilotstudie eingeschlossen. Hauptziel ist die Beurteilung der Durchführbarkeit des neuen Programmes, gemessen über die Akzeptanz, Adhärenz und Sicherheit beim Durchführen der Übungen. Zusätzlich werden über validierte Testverfahren die Bereiche Gleichgewicht, Kraft, und körperliche Aktivität zu Beginn und nach Ende von 4 Personal-Trainer Sitzungen (wöchentlicher Turnus) erfasst und damit mögliche Veränderungen über die Trainingsphase festgestellt.

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