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    COPD und Lungenemphysem – aktiv zu mehr Lebensqualität (WS-45)

    Training bei obstruktiven Atemwegserkrankungen

    27.09.20 | 10:30 – 11:30 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressworkshop
    Kategorie:
    Physiotherapie
    Zielgruppe:
    Physiotherapeuten, Sporttherapeuten
    Teilnahme- empfehlung:

    Juniorclass

    Referent:

    Zwanzig-Neun-Fünf
    Frau Sarah Finger

    Zwanzig-Neun-Fünf
    Frau Andrea Huhn

    Agenda:

    Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen stellen mit einer Prävalenz von 12,5% bei Patienten über 65 Jahren (2017) eine relevante Zielgruppe für Physiotherapeuten dar. Die Krankheit geht mit einer hohen Einschränkung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit einher. Verringerte Aktivität durch Atemnot führt zu einem Verlust von Muskulatur (Sarkopenie), was zu weiteren Einschränkungen der Leistungsfähigkeit führt. Die scheinbare Perspektivlosigkeit der chronisch progressiven Erkrankung demotiviert, führt zu Vermeidungsverhalten von Anstrengungen, sowie sozialen Rückzug.

    Muskelmasse und -funktion beeinflussen den Krankheitsverlauf stärker als die Lungenfunktion. Physiotherapeutische Sport- und Bewegungstherapie bietet daher die Möglichkeit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erheblich zu steigern und letztendlich eine bessere Prognose zu bewirken obwohl pathologische Veränderungen der Lunge und Einschränkungen der Lungenfunktion nicht direkt beeinflusst werden können.

    Regelmäßiges physiotherapeutisches Training wird von der deutschen und niederländische Leitlinie in jedem Stadium der Erkrankung empfohlen. Ein gutes Verständnis der Pathophysiologie stellt dabei die Basis der Therapie dar. Physiologischen Veränderungen der Muskulatur lässt sich ebenso wie der Entwicklung von Begleiterkrankungen entgegen wirken, was die Prognose verbessert. Es gilt einen adäquaten Belastungsreiz, ohne Überforderung nach individuellen Bedürfnissen zu setzen.

    Anhand von Fallbeispielen erstellen wir gemeinsam exemplarische Behandlungs- und Trainingspläne. Dabei besprechen wir unter Berücksichtigung von Risikofaktoren auch die krankheitsspezifischen Bedürfnisse und Ziele der Patientengruppe. Die Trainingstherapie als eine der tragenden Säulen der pulmonalen Rehabilitation wird im Kontext dargestellt.

    Mit diesem Workshop wollen wir Physiotherapeuten mehr Sicherheit und Struktur geben um eine effektive und sichere Trainingstherapie auch mit schwer betroffenen und multimorbiden Patienten gestalten zu können.

    benötigtes Material:

    Matte

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