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    Evidenzbasierte Versorgungskonzepte für Menschen mit Hüft- und Kniearthrose – erste Ergebnisse der TREAT Studie (WS-10)

    25.09.20 | 15:45 – 16:45 Uhr

    Teilnehmeranzahl:

    max. 30, Voranmeldung erforderlich

    Art der Veranstaltung
    Kongressworkshop
    Kategorie:
    Physiotherapie
    Zielgruppe:
    Trainer und Übungsleiter Reha- und Gesundheitssport, Krankengymnasten, Sporttherapeuten, Physiotherapeuten
    Teilnahme- empfehlung:

    Masterclass

    Referent:

    Hochschule für Gesundheit Bochum
    Herr Prof. Dr. Christian Grüneberg

    Hochschule für Gesundheit Bochum
    Frau Franziska Weber

    Agenda:

    Arthrose zählt weltweit zu den häufigsten Gelenkerkrankungen bei erwachsenen Menschen. Konservative Therapiemaßnahmen wie ein neuromuskuläres Training in Kombination mit Edukation werden bei Hüft- und/oder Kniearthrose als effektive Therapie empfohlen.

    International existieren bereits erste Konzepte (z.B. „Neuromuscular Exercise“ (NEMEX), „Good Life with osteoArthritis in Denmark“ (GLA:D), Tübinger Hüftkonzept (THüKo)), die den Leitlinien-Empfehlungen nachkommen. Allen aufgeführten Ansätzen ist gemein, dass schwerer betroffene Patienten und/oder Patienten mit Begleiterkrankungen möglicherweise nicht die Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllen und die Programme keine ausreichend starke Individualisierung aufweisen.

    Daher wurde an der Hochschule für Gesundheit ein Programm entwickelt, welches Elemente aus den vorhandenen Konzepten übernimmt und um die der individualisierten Therapie, der alltagsnahen Umgestaltung der Übungen und der Edukation erweitert.

    Trainingsbestandteile sind Aufwärmphase, Neuromuskuläres Training an vier Stationen und eine Cooling-Down-Komponente. Die Edukation setzt sich u.a. aus den Themenschwerpunkten „Therapiemöglichkeiten und Alltag mit Arthrose“, „Reflexion des Trainings“, sowie „Umgang mit Arthrose bedingten Schmerzen“ zusammen.

    Ein positiver Aspekt des gruppenbasierten Trainingsprogramms kann die Bildung von Trainingsgruppen im Anschluss an das Programm sein, welche die Weiterführung hinsichtlich motivationaler Faktoren vereinfachen. Dennoch spielt der Aspekt der Trainingsadhärenz eine wichtige Rolle, die in weiteren Studien genauer untersucht werden muss. Eine Erweiterung des Programms durch den Einsatz digitaler Tools ist angedacht.

    Ziel für die Teilnehmer*innen ist es:

    • Kennenlernen unterschiedlicher konservativer Konzepte zur Behandlung von Menschen mit Hüft- und/oder Kniearthrose
    • Praktisches (durch Videos) Kennenlernen der einzelnen Übungen (beispielhaft)
    • Kennenlernen von Edukationsaspekten und Konzepten der Verhaltensänderung
    • Diskussion über den Einsatz digitaler Tools zur Steigerung der Nachhaltigkeit der Trainingseffekte

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