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    Inkontinenz in der Geriatrie (WS-33)

    Aktuelle physiotherapeutische Konzepte

    26.09.20 | 17:00 – 18:00 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressworkshop
    Kategorie:
    Physiotherapie
    Zielgruppe:
    Physiotherapeuten
    Teilnahme- empfehlung:

    Masterclass

    Referent:
    Agenda:

    Einleitung und Hintergrund

    In der Bevölkerungsgruppe geriatrischer, demenzkranker Patienten wird die höchste Prävalenz an Inkontinenz beschrieben. Aufgrund der zunehmender Lebenserwartung ist ein weiterer Anstieg an von Inkontinenz betroffenen Menschen zu erwarten. Somit kann angenommen werden, dass dieses Problem unsere Gesellschaft auch in den nächsten Jahren, weiterhin sowohl medizinisch als auch sozioökonomisch belasten wird (vgl. Becher et al. 2019).

    Im Bewusstsein dessen, dass diese Diagnose ein Zusammenspiel zwischen Inkontinenz, Immobilität, Komorbidität und kognitiver Einschränkung auszulösen vermag und um den Verlust an Lebensqualität aber auch eine eventuelle Kürzung der Lebenserwartung zu verhindern, sind definierte fachspezifische physiotherapeutische Kenntnisse in Prävention und Therapie wichtig (vgl. Becher et al. 2913, Wiedemann et al. 2020). Physiotherapeutische Konzepte haben mittlerweile ein hohes Evidenzlevel erreicht und gelten als sog. „First-Line-Treatment“ – auch in der Geriatrie. Inhalte sind Kommunikation, Verhaltenstraining, Training der Beckenbodenmuskulatur sowie ergänzende Maßnahmen (vgl. Becher et al. 2020). Der Fokus aller Konzepte liegt dabei auf dem Training der Beckenbodenmuskulatur.

    Nun ist es im geriatrischen Kontexten nicht so einfach möglich, die gängigen und etablierten Maßnahmen und Methoden auch für diese Alters- und Patientengruppe einzusetzen. Daher thematisiert dieser Workshop evidenzbasierte Konzepte der Physiotherapie, welche speziell zur Behandlung von geriatrischen Patienten Umsetzung finden können.

    Umsetzung: Wissen und Können

    Der Workshop richtet sich an die sog. Masterclass.

    Ausgehend von den Besonderheiten geriatrischer Patienten, welche im ersten Teil des Workshops Literatur-basiert aufgearbeitet werden, sollen im 2. Teil die verschiedenen Möglichkeiten physiotherapeutischer Behandlungsoptionen vorgestellt und entsprechend den Kriterien der „Evidence-Based-Practice“ diskutiert und zum Teil praktisch durchgeführt werden. Der Fokus liegt auch hier auf dem Training der Beckenbodenmuskulatur.

    Besprochen werden u.a. die folgenden Methoden:

    • Kommunikation: wie z.B. Anamnese, Information, Aufklärung, Beratung
    • Ergänzende Maßnahmen: wie z.B. Physikalische Therapie, spezifische physiotherapeutische Techniken
    • Verhalten: wie z.B. Toilettentraining, Trinkgewohnheiten, Haltung- und Bewegung
    • Training der Beckenbodenmuskulatur: wie z.B. Sensomotorik, Hypertrophietraining, Intramuskuläres Koordinationstraining, Bewusstes und reflexives Krafttraining, Bewusstes und Reflexives Kraftausdauertraining, Biofeedbacktherapie, Vibrationstraining. Elektrotherapie, Gaming und Virtual Reality, Magnetstuhl-Therapie

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