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    Testverfahren zur Erfassung der Oberflächensensibilität an der Fußsohle (WS-25)

    Potenzielle Testareale zur standardisierten Durchführung

    26.09.20 | 10:30 – 11:30 Uhr

    Teilnehmeranzahl:

    max. 30, Voranmeldung erforderlich

    Art der Veranstaltung
    Kongressworkshop
    Kategorie:
    Physiotherapie
    Zielgruppe:
    Physiotherapeuten, Krankengymnasten
    Teilnahme- empfehlung:

    Juniorclass

    Referent:
    Agenda:

    In Deutschland ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache. Jährlich ereignen sich deutschlandweit ca. 262.000 Schlaganfälle. Bei ca. 50-85% aller Schlaganfallpatienten treten Sensibilitätsstörungen auf. Die variierenden Angaben der Prävalenz resultieren aus den uneinheitlichen Messmethoden und den verschiedenen sensorischen Modalitäten. Studien zeigen, dass sensorische Defizite die motorische Rehabilitation behindern. Dennoch wird die Behandlung sensorischer Störungen häufig vernachlässigt, da motorische Einschränkungen oft augenscheinlicher erscheinen. Sensorisches Feedback der Fußsohle ist wichtig für das Gehen und Verhindern von Stürzen, wodurch die Notwendigkeit standardisierter diagnostischer Verfahren und Therapie von Sensibilitätsstörungen deutlich wird. Trotz der hohen klinischen Relevanz gibt es kaum standardisierte Testverfahren, die sensorische Beeinträchtigungen erfassen. Die Zwei-Punkt-Diskrimination, der Monofilament-Test und der Stimmgabeltest stellen Messinstrumente zur Untersuchung der sensorischen Funktion dar, um sensorische Defizite nach einem Schlaganfall zu identifizieren und den Verlauf zu überwachen. Dabei erfassen die Assessments jeweils unterschiedliche Modalitäten der Oberflächensensibilität. Die genannten Assessments werden jeweils an unterschiedlichen Lokalisationen an der Fußsohle getestet. Anhand des plantaren Drucks lassen sich Areale identifizieren, die während des Gehens besonders belastet werden. Zur Verbesserung der Gehfähigkeit in der sensorischen Rehabilitation, können an diesen Arealen sensorische Defizite identifiziert und im Verlauf kontrolliert werden. Dies sollte in der physiotherapeutischen Praxis berücksichtigt werden.

    Der von uns angebotene Workshop hat zum Ziel, den Teilnehmern die praktische Durchführung der unterschiedlichen Assessments an der Fußsohle vorzustellen. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Messverfahren werden besprochen und die Eignung an der Fußsohle auf theoretischer Grundlage diskutiert.

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