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17.07.2023 therapie DÜSSELDORF

Sport als Polypille: Präventive und rehabilitative Effekte von Bewegung

Sport ist nicht nur ein Mittel zum Muskelaufbau, sondern hat eine umfassende Wirkung auf den menschlichen Körper. Ein Seminar auf dem Kongress der therapie DÜSSELDORF veranschaulicht die systemischen Effekte von Bewegung und Sport im Zusammenhang mit Gesundheit und Vorerkrankungen.

Regelmäßige körperliche Aktivität hat sich als wirksames Mittel zur Prävention von zahlreichen Krankheiten erwiesen. Körperliche Aktivität trägt unter anderem zur Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts bei und senkt das Risiko von Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmten Krebsarten. Darüber kann Bewegung das Risiko von Demenz und anderen neurodegenerativen Erkrankungen verringern.

Sportliche Aktivität als Teil der Rehabilitation

Nicht nur als präventive Maßnahme, sondern auch als Teil der Rehabilitation hat Sport einen erheblichen Einfluss auf die Genesung und das Wohlbefinden von Menschen mit Vorerkrankungen. Nach Herzinfarkten oder Schlaganfällen kann ein angepasstes Bewegungsprogramm helfen, die Herz-Kreislauf-Funktion zu verbessern, die Durchblutung zu fördern und die körperliche Belastbarkeit zu steigern. Auch bei der Rehabilitation von orthopädischen Verletzungen oder Operationen kann Bewegung eine entscheidende Rolle spielen, in dem sie die Beweglichkeit wiederherstellt und die Muskelkraft aufbaut.

Die präventiven und rehabilitativen Potenziale von Sport stellt Andrea Huhn, Physiotherapeutin beim Physiotherapiezentrum ZWANIZIG-NEUN-FÜNF, auf dem Kongress der therapie DÜSSELDORF heraus. Im Seminar Sport als Polypille gibt sie Empfehlungen für die praktische Umsetzung in der Therapie und veranschaulicht diese anhand von Beispielen aus dem Alltag.

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